Tonkörper und Glasuren selbst herstellen mit Daniel Stuhlpfarrer

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Du hast dich schon oft gefragt wie man Tone und Glasuren selbst herstellen kann? Dann ist dieser spannende 8-wöchige Kurs genau das Richtige für dich! Lerne mit Daniel Stuhlpfarrer die eigenständige Entwicklung keramischer Form und Sprache kennen.

Der Kurs ist in folgende drei Abschnitte unterteilt:

1. Herstellung von Tonkörpern: Herkömmlicher Drehton wird mit Farbkörpern, Oxiden, „wilden“ Tonen und Sanden vermengt um neue Farbtöne und Texturen zu entwickeln. Die Materialien werden mitsamt einer Karte ihrer Fundorte zur Verfügung gestellt und können somit auch nach dem Kurs selbst ausgegraben werden.

2. Entwicklung von Glasuren: Mithilfe einer Einführung in Funktionen von den unterschiedlichen Glasurrohstoffen entwickeln wir gemeinsam Grundglasuren, die anschließend durch unterschiedliche Techniken modifiziert und erweitert werden können.

3. Umsetzung: Im letzten Abschnitt des Kurses dienen die gebrannten Testergebnisse der Tonkörper und Glasuren als Ausgangslage für die Herstellung keramischer Objekte. Eine Mischung aus Drehen an der Töpferscheibe und/oder Aufbautechnik sind hierfür vorgesehen.

Aus den Ergebnissen der entwickelten Rezepturen und Zusammensetzungen soll eine Sammlung erstellt werden, die allen Kursteilnehmer*innen zur Verfügung steht.

Termine: vom 8.September- 27.Oktober jeweils am Donnerstag Abend zwischen 18 und 21 Uhr
(8.9 / 15.9 / 22.9 / 29.9 / 6.10 / 13.10 / 20.10 / 27.10)

Alle besonderen Materialien inkl. ausgegrabenem Ton werden zur Verfügung gestellt. Herkömmlicher Ton kann im rami Studio gekauft werden (13€ für 10kg). Die Brennkosten belaufen sich auf 4.5€ pro Kilo und Brand.

Vorkenntnisse: Alle Teilnehmer*innen sollten mindestens einen 8-wöchigen Kurs besucht haben oder sich regelmäßig mit Ton auseinandersetzen.

Über Daniel Stuhlpfarrer:

„Während meines Auslandsaufenthalts an der Istanbuler Kunstuni lernte ich das Drehen an der Töpferscheibe kennen. Zunächst nutzte ich diese Technik ausschließlich um Skulpturen zu bauen. Aus dem Anspruch größere Formen herstellen zu können, entwickelte sich eine generelle Faszination für die Möglichkeiten an der Drehscheibe. Ich verbrachte einige intensive Jahre in der Keramikwerkstatt der Angewandten, wo ich letztlich auch für zwei Semester als Assistent arbeiten durfte. Mein Interesse gilt der Beschäftigung mit Ortsbezogenheit und Formen des Gebrauchs. Dieser Bogen spannt sich über künstlerischen Projekte bis hin zu keramischen Serien für die Gastronomie. In diesem Zusammenhang verwende ich fast ausschließlich selbst ausgegrabene/hergestellte Rohstoffe, die ich in unterschiedlichen Zusammensetzungen als Glasur und Tonkörper für meine Arbeiten verwende. Neben meiner Tätigkeit als Keramikkünstler und Kunstvermittler unterrichte ich nun schon seit 2018 im rami Keramikstudio. “

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